Familienspaziergang zur Pfaueninsel

An diesem schönen Samstag (einer der wenige Tage mit Sonnenschein im Mai 2010) trafen sich ca. 20 Familien an der  S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke, um gemeinsam die Pfaueninsel zu besuchen.  Vom TÄKS waren dabei: Katrin Wegner (Schulsozialarbeit Havelland Grundschule), Dr. Anouchka Nettelbeck (Lernwerkstatt Havelland Grundschule) und Marta Löffler (HaQuaMa). 


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Wir fuhren mit der S1 bis zur Endstation (Wannsee) und stiegen dort in den Pfaueninselbus Nr. 218, der direkt bis zum Anleger der kleinen Fähre fährt. 

 

An dem Anleger angekommen, trafen wir noch ein paar Familien, die mit dem Auto angereist waren.

Nachdem wir genügend Eintrittskarten gekauft hatten und keine Nachzügler mehr eintrafen, bestiegen wir alle die Fähre, die uns in nur wenigen Minuten zur Pfaueninsel brachte.

 

Die unvergleichliche Lage der Insel hat dann im späten 18. Jahrhundert das Interesse des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. geweckt. Der Wunsch des Königs, den von ihm am Ufer des heiligen Sees in Potsdam angelegten Neuen Garten zu erweitern, führte 1793 zum Kauf der Insel. Damit war der Plan geboren, den Neuen Garten nicht "an Land" zu vergrößern, sondern ihm über Jungfernsee und Havel hinaus ein Pendant mitten im Wasser zu geben, zu dem man sich romantisch per Gondel oder Boot hinüber fahren lassen konnte. Bereits im Frühjahr des Jahres 1794 wurde mit dem Bau des Schlosses begonnen, für den der Potsdamer Zimmermeister Johann Gottlieb Brendel verantwortlich zeichnete. Nach der Ansiedlung von Pfauen, deren prächtiges Gefieder traditionell ein Symbol für Macht und Herrschaft war, erhielt das Eiland seinen heutigen Namen.

Nach dem Tod Friedrich Wilhelms II. 1797 wurde die Pfaueninsel schon bald zu einem beliebten Aufenthaltsort seines Sohnes, Friedrich Wilhelm III., und dessen Gemahlin, der Königin Luise. Das Paar wandelte die Insel in eine gärtnerisch gestaltete Landwirtschaft um. So wurde der bereits seit 1795 bestehenden Meierei 1801 ein Kälberstall im neogotischen Stil angefügt und die Insel mit weiteren Gebäuden versehen."