LOK 18
TÄKS e.V.
Gelebte Inklusion

LOK 18

Feinfühlig und achtsam begleiten wir in LOK 18 die Kinder vom Krippenalter bis zum Schuleintritt. Durch die Nähe zum Gleisdreieckpark, zum Gleisfeld und somit zu den vorbeifahrenden Zügen begleitet uns das Thema Eisenbahn auch im Kita-Alltag. In den unterschiedlich gestalteten Räumen, der Lernwerkstatt und dem großen Gartengelände können alle Kinder vielfältige Erfahrungen sammeln, experimentieren und die breitgefächerten Bewegungsangebote nutzen. Das Haus der Parität, insbesondere die an die Kita angrenzenden Wohnungen für Menschen über 60, bieten viele Vernetzungspunkte und Kooperationsmöglichkeiten.

Kooperation
Kita: Inselläden
Schule: Havelland Grundschule
Intergenerativ: Ü60 Apartmenwohnen
Sonstige: LAG, Träger im "Haus der Parität", in Planung: Deutsches Technikmuseum

50 Kinder - von 6 Monaten bis zur Einschulung

Am Lokdepot 16-18
10965 Berlin
Telefon: 030/ 55 61 49 77
E-Mail: lok18@taeks.de
Leitung: Sophie Harting, Lisa Münzenberg

Öffnungszeiten: Mo - Fr: 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Anfahrt: Kolonnenbrücke, Bus 104

Ü60-Apartmentwohnen

Kinderhände und Seniorenhände legen ein Mosaik

Die SeniorInnen des Ü-60-Apartmentwohnens verbringen eine Stunde in der Woche Zeit mit den Kindern der Kita LOK 18 nebenan. In den letzten Kooperationsstunden entstand ein Projekt, über das eine Seniorin mit einigen Kindern den schlichten, weißen Tisch der Gemeinschaftsküche zu einem bunten Mosaiktisch verwandelt hat. Die Kinder konnten Mosaiksteine aneinanderlegen und sich somit an einer Idee der Seniorin beteiligen.

Manchmal besuchen die Kinder die SeniorInnen in der Gemeinschaftsküche und andere Male besuchen die SeniorInnen die Kinder in der Kita. Die Begegnungen sind immer von Vielfalt geprägt. Es wird im Morgenkreis gemeinsam gesungen, es wird gebacken, gemalt, gebastelt oder mit dem elektrischen Rollstuhl durch den Garten gefahren. Sehr beliebt sind die Spielsachen und Materialien, die die SeniorInnen zur Verfügung stellen. Das bedeutet für viele Kinder ein Highlight im Rahmen des Besuches ihrer NachbarInnen. Die Kooperationsstunden sind zu festen Zeiten in der Woche, damit für alle eine Routine und Sicherheit entsteht.

Neben den Begegnungen zwischen Jung und Alt beinhaltet das Projekt außerdem die Auseinandersetzung mit der "Kindheit von früher", mit dem "Älterwerden und Ältersein". Dazu werden intergenerative Anegbote in den jeweiligen Kita-Gruppen durchgeführt. Diese können Spiele aus früheren Zeiten sein oder es werden Geschichten aus alten Büchern vorgelesen. Weiter werden Gegenstände und Bilder thematisiert, die das Leben in der früheren Zeit erläutern. Genauso von Bedeutung ist aber auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und dem eigenen Lebensbaum.